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Entnommen aus: GUIDA AL TERRITORIO itinerari naturalistici G.A.L. Barbagie e Mandrolisai – Text
und Bilder von: Ing. Francesco Sau, Dr. Pierluigi La Croce, Nanni Marras, Dr. Ignazio Sau und mit
der Koordination von E.L.S.A. snc von Luca Sau.
Naturwissenschaftliche Rundfahrt “Is Camminos de Is Bingias” – Die Wege der Weinberge
Unsere Rundfahrt beginnt in der
Kommunalgemäldegalerie
der Gegenwartskunst “Antonio Ortiz Echagüe”, die im gleichnamigen Platz ist. Auf der andere
Seite der Straße ist das Tolu Haus, dessen Stil ist leicht liberty mit Schmiedeeisenbalkonen und
dekorativen Teilen dem Tor und den Fenstern.
Nachdem man die Hauptstraße durchgelaufen hat, kommt man auf einen breiten Amphiteaterplatz
an, worauf die alte
San Giorgio Kirche blikt. Dann läuft man auf die Via San Giorgio und dann die Via
Su Conte durch. Im Patio eines alten Hauses auf die rechte Seite der Straße in der gleiche
Richtung, das früher als Palazzo dei Conti di San Martino bekannt war, kann man einen Brunnen
bewundern, auf dem eine Kuppel ist mit sehr bunten Majoliken bedeckt. Man geht auf den Sant'Antioco
Platz weiter, wo die
Sant'Antioco Pfarrkirche ist, in pisanisch-aragonischem Stil mit gotischer
Innenseite. Auf der kleine Straße links der Kirche gibt es viele typische Häuser mit breitem
Eingang und einem Hof, oder Bodengang, der ist von großen Ringmauern umgeschlossen. Dann geht man
zur via Eleonora weiter und bewundert man ein anderes interessantes Herrenhaus, das Muggianu Haus,
in aragonischem Stil.
Von der Peripherie des Dorfes geleitet eine Straße nach der naturwissenschaftlichen Rundfahrt
durch das Land Atzara.
Von der Ortschaft Su Cannitzu biegt man in einen Pfad links ein, der auf die Hügelseite
steigt, von zwei Trockenmauern umgeschlossen. Der felsige Grund und die Neigung nötigen vorsichtig
zu laufen. Nach 500m auf den Pfad, kreuzt man die Asphaltstraße die nach
Laonisa steigt, und nach 600m kommt man in
Ortschaft Santa Vittoria an.
Bei einem Steinspitze, wo ein Metalkreuz gestoßen wurde, ergötzt man sich an der Gesicht der
sehr schönen Landschaft Atzara, mit den Weinbergen und den Ackerländern gleich unterhalb der
Wohnungen; weiter links sind die Eichenwälder des Bergs
Serra Sa Costa. In entgegensetzter Richtung von Atzara, nach Nord-Ost, sind die
Anhöhen von
Sorgono und die Berge von
Tonara. Nach dem panoramischen Spitz, steigt die Straße nicht länger auf. Nach
mehr als ein halber Kilometer, über ein Gitter, das den Eingang einem privaten Boden begrenzt,
kommt man in funtana su Mraghine an, unter zwei riesengroßen Kastanienbäumen. Man geht links für
noch halben Kilometer. Von diesem Punkt wird der Pfad leichter und unter Weinbergen und
Eichenwälder, sieht man auch Haselsträucher und einigen Kastanienbäume. Nun biegt man in die
Asphaltstraße ein, die vom Dorf nach Laonisa steigt.
Nach 300m ca., zur Linken, auf dem Straßenrand, ist eine schöne Quelle,
Sa Funtana 'e Laonisa. Nach einige hundert meter, neben noch einer Quelle,
Sa Funtana 'e Paule, gibt es eine Abzweigung. Wenn biegt man rechts ein, geht man
zur kleinen
Kirche von
Santa Maria 'e Susu. Von der Kirche steigt man noch etwa 300m und an der neuen
Abzweigung geht man weieter rechts über den Erdaushub, in Richtung Canale, gleich unter den Anhöhen
von Ni ‘e Crobu. Noch etwa hundert Meter und auf einer neuen Abzweigung biegt man links ein nach Sa
Corona. Da ist ein Picknickraum. Die Straße senkt sich noch etwa 400m bis zu einer Abzweigung, wo
musst man nach links laufen für 250m ca. Der Pfad fällt jetzt entschieden ab und ist von zwei
Trockenmauern umgeschlossen. Vom Boden treten rötlichen Granitsteinen zutage. Eine dicke Vegetation
lässt uns in den Schatten laufen. Nach ein halbes Kilometer dieses faszinierenden Pfad, kreuzt man
einen Talweg in der Ortschaft Sa Corona.
Wenn geht man noch weiter links für 450m ca., kreuzt man rechts den Pfad, der zur Landkirche
von
San Giacomo il Maggiore geleitet. Die Kirche erhebt sich wo, vor einiger Zeit, das
Dorf Spasulè existierte, ein reicher Weiler zwischen Sorgono und Atzara. Die Kirche des alten
Dorfs, das heute im Landkreis Sorgono ist, ist nach San Giacomo l'Apostolo il Maggiore gewidmet,
dessen Ergebenheit ist klarer spanischer Herkunft. Des Dorfes Spasulè gibt es heute nur einige
Stücke baufälliger Mauer, in den Brombeersträuchern versteckt. Im Gegenteil wurde die Kirche sehr
sorgfältig vom Kommune Sorgono wieder aufgebaut.
Dann geht man weiter gerade nach dem Dorf, und nach einem Kilometer ca. kreuzt man die
Asphaltstraße wieder. Dann biegt man rechts ein und nach etwa 300m, nachdem hat man schon mehr als
7 Km gelaufen, kommt man nach der Peripherie des Dorfs an. Zur Linken, gleich vor den Häusern, ein
Granitmonolith, der leicht ähnelt den Skulpturen auf der Osterinsel, unsere Aufmerksamkeit lenkt.
Noch etwa hundert Meter und erreicht man zum Dorfzentrum.