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Atzara

Naturwissenschaftliche Rundfahrt “Is Camminos de Is Bingias” – Die Wege der Weinberge

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Eintiefungen

  • Das Land im Herbst © Gianluca Murru
  • Conchile bingia e idda © Gianluca Murru
  • Herbstübersicht © Gianluca Murru
  • Gesicht der Weinbergen © Gianluca Murru

Entnommen aus: GUIDA AL TERRITORIO itinerari naturalistici G.A.L. Barbagie e Mandrolisai – Text und Bilder von: Ing. Francesco Sau, Dr. Pierluigi La Croce, Nanni Marras, Dr. Ignazio Sau und mit der Koordination von E.L.S.A. snc von Luca Sau.


Naturwissenschaftliche Rundfahrt “Is Camminos de Is Bingias” – Die Wege der Weinberge

Unsere Rundfahrt beginnt in der Kommunalgemäldegalerie der Gegenwartskunst “Antonio Ortiz Echagüe”, die im gleichnamigen Platz ist. Auf der andere Seite der Straße ist das Tolu Haus, dessen Stil ist leicht liberty mit Schmiedeeisenbalkonen und dekorativen Teilen dem Tor und den Fenstern.
Nachdem man die Hauptstraße durchgelaufen hat, kommt man auf einen breiten Amphiteaterplatz an, worauf die alte San Giorgio Kirche blikt. Dann läuft man auf die Via San Giorgio und dann die Via Su Conte durch. Im Patio eines alten Hauses auf die rechte Seite der Straße in der gleiche Richtung, das früher als Palazzo dei Conti di San Martino bekannt war, kann man einen Brunnen bewundern, auf dem eine Kuppel ist mit sehr bunten Majoliken bedeckt. Man geht auf den Sant'Antioco Platz weiter, wo die Sant'Antioco Pfarrkirche ist, in pisanisch-aragonischem Stil mit gotischer Innenseite. Auf der kleine Straße links der Kirche gibt es viele typische Häuser mit breitem Eingang und einem Hof, oder Bodengang, der ist von großen Ringmauern umgeschlossen. Dann geht man zur via Eleonora weiter und bewundert man ein anderes interessantes Herrenhaus, das Muggianu Haus, in aragonischem Stil.

Von der Peripherie des Dorfes geleitet eine Straße nach der naturwissenschaftlichen Rundfahrt durch das Land Atzara.
Von der Ortschaft Su Cannitzu biegt man in einen Pfad links ein, der auf die Hügelseite steigt, von zwei Trockenmauern umgeschlossen. Der felsige Grund und die Neigung nötigen vorsichtig zu laufen. Nach 500m auf den Pfad, kreuzt man die Asphaltstraße die nach Laonisa steigt, und nach 600m kommt man in Ortschaft Santa Vittoria an.
Bei einem Steinspitze, wo ein Metalkreuz gestoßen wurde, ergötzt man sich an der Gesicht der sehr schönen Landschaft Atzara, mit den Weinbergen und den Ackerländern gleich unterhalb der Wohnungen; weiter links sind die Eichenwälder des Bergs Serra Sa Costa. In entgegensetzter Richtung von Atzara, nach Nord-Ost, sind die Anhöhen von Sorgono und die Berge von Tonara. Nach dem panoramischen Spitz, steigt die Straße nicht länger auf. Nach mehr als ein halber Kilometer, über ein Gitter, das den Eingang einem privaten Boden begrenzt, kommt man in funtana su Mraghine an, unter zwei riesengroßen Kastanienbäumen. Man geht links für noch halben Kilometer. Von diesem Punkt wird der Pfad leichter und unter Weinbergen und Eichenwälder, sieht man auch Haselsträucher und einigen Kastanienbäume. Nun biegt man in die Asphaltstraße ein, die vom Dorf nach Laonisa steigt.
Nach 300m ca., zur Linken, auf dem Straßenrand, ist eine schöne Quelle, Sa Funtana 'e Laonisa. Nach einige hundert meter, neben noch einer Quelle, Sa Funtana 'e Paule, gibt es eine Abzweigung. Wenn biegt man rechts ein, geht man zur kleinen Kirche von Santa Maria 'e Susu. Von der Kirche steigt man noch etwa 300m und an der neuen Abzweigung geht man weieter rechts über den Erdaushub, in Richtung Canale, gleich unter den Anhöhen von Ni ‘e Crobu. Noch etwa hundert Meter und auf einer neuen Abzweigung biegt man links ein nach Sa Corona. Da ist ein Picknickraum. Die Straße senkt sich noch etwa 400m bis zu einer Abzweigung, wo musst man nach links laufen für 250m ca. Der Pfad fällt jetzt entschieden ab und ist von zwei Trockenmauern umgeschlossen. Vom Boden treten rötlichen Granitsteinen zutage. Eine dicke Vegetation lässt uns in den Schatten laufen. Nach ein halbes Kilometer dieses faszinierenden Pfad, kreuzt man einen Talweg in der Ortschaft Sa Corona.
Wenn geht man noch weiter links für 450m ca., kreuzt man rechts den Pfad, der zur Landkirche von San Giacomo il Maggiore geleitet. Die Kirche erhebt sich wo, vor einiger Zeit, das Dorf Spasulè existierte, ein reicher Weiler zwischen Sorgono und Atzara. Die Kirche des alten Dorfs, das heute im Landkreis Sorgono ist, ist nach San Giacomo l'Apostolo il Maggiore gewidmet, dessen Ergebenheit ist klarer spanischer Herkunft. Des Dorfes Spasulè gibt es heute nur einige Stücke baufälliger Mauer, in den Brombeersträuchern versteckt. Im Gegenteil wurde die Kirche sehr sorgfältig vom Kommune Sorgono wieder aufgebaut.
Dann geht man weiter gerade nach dem Dorf, und nach einem Kilometer ca. kreuzt man die Asphaltstraße wieder. Dann biegt man rechts ein und nach etwa 300m, nachdem hat man schon mehr als 7 Km gelaufen, kommt man nach der Peripherie des Dorfs an. Zur Linken, gleich vor den Häusern, ein Granitmonolith, der leicht ähnelt den Skulpturen auf der Osterinsel, unsere Aufmerksamkeit lenkt. Noch etwa hundert Meter und erreicht man zum Dorfzentrum.

 
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